Tag des offenen Denkmals 2025 - Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?
6 km - Vom Vatteröder Teich zum Schloss Mansfeld
5 km - Schloss Mansfeld-Vorburg-Luthers Elternhaus-Martin Luther Schule-St. Georgs-Kirche-Rathaus-Mansfelder Viadukt-Leimbach, Brücke
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Willkommen bei Deutschlands größtem Kulturevent! Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Geschichte, während Sie durch geheimnisvolle Burgen, verwinkelte Fachwerkhäuser oder prunkvolle Kirchenanlagen wandeln. Über 5.000 Denkmaltüren öffnen immer am 2. Sonntag im September deutschlandweit für Sie, Ihre Freunde und die ganze Familie. Entdecken Sie sonst nicht zugängliche Orte, lassen Sie sich von historischen Handwerkstechniken begeistern oder blicken Sie Experten bei Restaurierungsmaßnahmen exklusiv über die Schulter – am 14. September beim Tag des offenen Denkmals 2025. In diesem Jahr wird der Scheinwerfer auf die Fragen nach den außergewöhnlichen Eigenschaften, die Denkmale ausmachen, gerichtet.
Die Lutherstadt Mansfeld
Seit 1996 darf sich die Stadt Mansfeld offiziell „Lutherstadt“ nennen. Die Eltern Martin Luthers, Hans und Margarete Luther, ließ sich bereits im Jahr 1484 als Hüttenmeister in Mansfeld nieder. Martin Luther selbst verbrachte hier seine Kindheitsjahre und besuchte zwischen 1488 und 1496 die örtliche Schule – ihr Standort ist durch historische Dokumente belegt. Das ursprüngliche Schulgebäude, bekannt als „Luthers Schule“, wurde aufgrund starker baulicher Schäden abgerissen, jedoch im Jahr 2000 originalgetreu wieder aufgebaut. Ein Museum im ehemaligen Elternhaus Martin Luthers erinnert heute an sein Leben und Wirken. Auch die St.-Georgs-Kirche, die bereits 1497 bestand, ist eng mit Luthers Kindheit verbunden – hier diente er einst als Ministrant.
Die Bahnstrecke Klostermansfeld–Wippra ist eine Nebenbahn im Bundesland Sachsen-Anhalt. Die landschaftlich reizvolle Strecke führt aus dem Mansfelder Land in den Harz. Die Strecke ist auch als Wipperliese oder Wippertalbahn bekannt, denn sie verläuft über weite Teile im Tal des Flusses Wipper. Auf der Strecke fährt ausschließlich Schienenpersonennahverkehr, der seit 2015 als Touristikbetrieb jedes Jahr von Ostern bis Ende Oktober angeboten wird.
Vatteröder Teich und Bonifatiuskirche Vatterode
Der Vatteröder Teich befindet sich in der Nähe von Vatterode. Er wird durch die Wipper gespeist und ist Bestandteil eines ursprünglich für die Beschäftigten des VEB Mansfeld Kombinates „Wilhelm Pieck“ angelegten Naherholungsgebietes. Zu DDR-Zeiten wurden hier die Pressefeste das „Mansfeld Echo“ des Mansfeld Kombinates ausgetragen.
Im Naherholungsgebiet wurde eine sogenannte Pioniereisenbahn für Kinder und Jugendliche gebaut, die von Vatterode zum Vatteröder Teich mit 500 Millimeter Spurweite führt. Der Betrieb und Unterhaltung der Parkeisenbahn Vatterode, die ursprünglich in den Mansfelder Schächten fuhr, wurde nach der Wende von der Kreisbahn Mansfelder Land GmbH übernommen und bis 2008 weitergeführt. Nach einer 7-jährigen Betriebsruhe verkehrt die Parkeisenbahn seit 6. August 2016 wieder; üblicherweise von Mai bis Oktober am ersten Wochenende im Monat.
Die Bonifatiuskirche in Vatterode ist eines der ältesten Gotteshäuser des Mansfelder Landes. Turm und Apsis im frühromanischen Stil. Die erste Altarweihe im Jahre 1050. In den folgenden Jahrhunderten vielfältiger Aus- und Umbau. In der jetzigen Form seit den Jahren 1863/64. Letzter Gottesdienst im Jahr 1966, nach der Wende Wiederaufbau und Restaurierung. Wird zur Zeit zum Gottesdienst und zu kulturellen Zwecken genutzt.
Sonntag, 14.09.2025 09:00 - 17:00 Uhr - Dorfstr. Vatterode 29 - 06343 Mansfeld
Das Schloss Mansfeld und die Schlosskirche
Eines der frühesten und ehemals größten Renaissanceschlösser Mitteldeutschlands. Vorgängerbauten aus dem 11. Jh. durch Brand 1509 zerstört, anschließend Errichtung der Renaissanceschlösser. Die Festung wurde 1674/75 geschleift, Schloss Vorderort 1860-62 stark überformt im neugotischen Stil. Schlosskirche aus dem ersten Viertel des 16. Jhs., Garten- und Parkanlagen aus der zweiten Hälfte des 19. Jhs. Heute beherbergt die historische Anlage eine christliche Jugendbildungsstätte.
Die evangelische Schlosskirche Mansfeld gehört zu den ältesten Bauteilen der Schlossanlage und ist nach dem Dehio-Handbuch „einer der beachtlichsten Bauten der Spätgotik in Mitteldeutschland“. Sie wird von der im Schloss untergebrachten Christlichen Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Schloss Mansfeld genutzt und gehört zu den wenigen Luther-Stätten, die im Innenraum noch annähernd den Zustand zur Zeit Luthers zeigen, der im Dezember 1545 mit Melanchthon vermutlich im Schloss übernachtete.
Schlosskirche - Innenansicht zum Altar
Entdecken Sie Schloss Mansfeld aus ganz anderen Blickwinkeln bei einer unserer Führung durch das Schlossgelände, die Ruinen der Festungsanlage, die Schlosskirche und die historischen Wohnräume. Schlossführung - Sonntag, 14.09.2025 14:00 Uhr | Dauer: 90 Minuten
Das Mansfelder Viadukt
Die Bahnstrecke Klostermansfeld–Wippra ist eine Nebenbahn im Bundesland Sachsen-Anhalt. Die landschaftlich reizvolle Strecke führt aus dem Mansfelder Land in den Harz. Die Strecke ist auch als Wipperliese oder Wippertalbahn bekannt, denn sie verläuft über weite Teile im Tal des Flusses Wipper. Auf der Strecke fährt ausschließlich Schienenpersonennahverkehr, der seit 2015 als Touristikbetrieb jedes Jahr von Ostern bis Ende Oktober angeboten wird.
Der Wipperliese-Viadukt – oder wie sein offizieller Name lautet, Hasselbach-Viadukt – überspannt das Tal auf einer Länge von 250 Meter. Er wurde am 15.07.1918 offiziell in Betrieb genommen. Die je zwei Betongewölbe am Anfang und Ende des Viaduktes haben eine Spannweite von 15,3 Meter. Zwischen diesen Betongewölben befinden sich drei Stahlfachwerke mit je 52 Meter Spannweite, die ihrerseits von Betonpfeilern getragen werden.
Die Stahlkonstruktion hat eine Masse von 421 Tonnen. Die nach unten gewölbte Konstruktion berücksichtigt in meisterhafter Weise, dass Stahl eine höhere Zug- als Druckfestigkeit hat. Die Stahlträger der Fachwerke sind – wie bei Stahlkonstruktionen jener Zeit üblich – genietet. Schweißkonstruktionen waren erst viel später beherrschbar und weisen auch heute noch gewisse strukturmechanische Nachteile gegenüber einer sauber konstruierten und ausgeführten Nietverbindung aus.
Quellenangabe: Text und Bild sind zum Teil Auszüge aus Wikipedia und Internet
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