Markwerben - Die grüne Ortschaft im Nordwesten von Weißenfels


Wanderplan
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15 km - Weißenfels-Schleusenkanal-Markwerbener Schweiz-Weißenfels


 

Termin:        XXX, den XX. XXXi 2026

Treff:             09.00 (!) Uhr Leipzig, Hbf., am Querbahnsteig Gleis 7

Abfahrt:       09.19 Uhr RB 20 (Eisenach) .. 09.24 Uhr Möckern ..  09.57 Uhr Weißenfels

Tarif:             D-Ticket (49,- €) Jeder selbst

Rückfahrt:   17.02 Uhr RB 20 (Leipzig)  .. 17.39 Uhr Leipzig  -  stündlich

Optional:      Einkehr: In Weißenfels Wilkommen | Café del Mar


Weißenfels - Eingangstor zur mitteldeutschen Burgen- und Weinbauregion Saale-Unstrut.

Im südlichen Teil des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, vom mittleren Saaletal bis zur Leipziger Tieflandbucht erstreckt sich das Weißenfelser Land. Weißenfels ist mit etwa 40.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Burgenlandkreises in Sachsen-Anhalt. Sie liegt im Dreiländereck von Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen und gilt als Eingangstor zur mitteldeutschen Burgen- und Weinbauregion Saale-Unstrut. 

Weißenfels ist eine geschichtsträchtige Stadt. Davon zeugen zahlreiche Bauten wie das Schloss Neu-Augustusburg mit beeindruckender Schlosskirche und Fürstengruft, die für Besucher offen steht. Als einstige barocke Residenzstadt und Zentrum deutscher Kulturgeschichte war Weißenfels ein Begegnungsort vieler internationaler Künstler. Besonders sehenswert sind das Heinrich-Schütz-Haus, die Novalis-Gedenkstätte, die Marienkirche (erbaut 1303), das barocke Rathaus und die Fürstenpalais. 

Sommerausstellung der Beuditzschule Weißenfels in der Marienkirche

Die Kirche Sankt Marien wurde 1303 geweiht. Die spätgotische dreischiffige Hallenkirche wurde im 15./16. Jahrhundert umfassend erneuert und vergrößert. Der Kirchturm wurde nach einem zerstörerischen Brand im Jahr 1718 im barocken Stil wieder errichtet. Vorübergehend fungierte die Stadtkirche auch als repräsentative Hofkirche. Aus dieser Zeit stammen auch die wichtigsten Ausstattungsgegenstände. Die Orgel der Stadtkirche wurde 1862/64 vom Weißenfelser Orgelbauer Friedrich Ladegast erbaut und diente ihm als Vorführinstrument. 

Im Inneren der Kirche fallen die barocken Einrichtungsstücke ins Auge: Der Hochaltar zeigt im Zentrum Jesus, der vor seiner Gefangennahme im Garten Gethsemane betet. Links und rechts davon sieht man zwei Figuren aus dem Alten Testament: König David auf der Flucht, der von Simei mit Steinen beworfen wird. Das Hauptthema ist die Vergebung: So wie David großmütig seinem Widersacher Simei vergibt, so vergibt Gott durch Christus den Menschen ihre Sünde. Der schwere Taufstein zeigt im Relief Adam und Eva Sinnbild für die der Erlösung durch die Taufe bedürftigen Menschen. Weiterhin sieht man einen Hirsch, der wie es in Psalm 42 heißt, nach frischem Wasser lechzt, so wie der Psalmbeter nach Gott.

Die Kanzel hat ein ähnlich bedeutungsreiches Bildprogramm. Sie wird getragen von Mose, der die Gesetzestafeln hält. Er symbolisiert das Alte Testament als Fundament der Predigt. Um die Kanzel herum sind die vier Evangelisten zu sehen, die für das Evangelium von Jesus Christus als Inhalt der Predigt stehen. Über dem Schalldeckel wölbt sich der Himmel, in dem der auferstandene Christus thront.

Die Kirche wurde auf einer Wasserader gebaut und hat daher ein ständiges Feuchtigkeitsproblem. Nicht zuletzt deshalb ist ihre Erhaltung eine dauerhafte und kostspielige Aufgabe für die Gemeinde.

Im Jahr 2000 wurde die Marienkirche zur „Kirche des Jahres" in Sachsen-Anhalt erklärt.

Für die Stadt Weißenfels, in der  die BRAND-SANIERUNG e.V. seit über 25 Jahren ansässig ist und Kunst auf  musealem Niveau zeigt und vermittelt, wurde inzwischen eine eigene Tradition entwickelt.
In regelmäßigen Abständen laden wir eine Schule unserer Stadt ein, hervorragende Schülerarbeiten zu zeigen, die im Rahmen des Kunstunterrichtes in einem Schuljahr entstanden sind.
Die Neustadtschule und das Goethegymnasium waren bereits mit sehr schönen Exponaten zu Gast in der BRAND-SANIERUNG.
Das ist nicht nur ein Baustein für die Vision einer Jugenkunstschule für Sachsen-Anhalt Süd, an der wir gemeinsam mit Stadt und Landkreis festhalten, sondern zeigt vielmehr wie verbindend  Kunst sein kann, ganz gleich welcher Kultur, Sprache oder Herkunft  ein Schüler ist und  wo er lernen darf.

In diesem Jahr nun steht die Beuditzschule im Ausstellungsfocus und zeigt die besten Schülerarbeiten, die im Schuljahr 2024/25 entstanden sind. Beeindruckend zu sehen, wie die Schüler der 5.-10. Klassen ihren Ideen einen eigenen Ausdruck verliehen haben. Besonders an den Porträts, Collagen,  Buchobjekten oder den originell gestalteten Einkaufstüten und Lampen kann sich das Auge der Besucher erfreuen. Offene Kirche: Mon­tag bis Fre­itag zwis­chen 09.00 Uhr und 15.00 Uhr

Der  Weißenfelser Schleusenkanal 

Die Nutzung der Saale für Güter- oder Personentransporte ist seit 981 urkundlich belegt. In Chroniken der Saaleschifffahrt wird berichtet, dass bereits in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts das Wasser des Flusses Saale angestaut wurde. Die angestaute Wassermenge wurde zum Betrieb von Mühlen bzw. zum Flößen genutzt.

Der Schleusenkanal in Weißenfels ist ein Verbindungskanal von der Herrenmühlen- zur Beuditz Schleuse. An diesem Standort befinden sich bereits seit über 500 Jahren zuerst hölzerne, später steinerne Kammerschleusenanlagen und gewährleisteten die Saale-Schifffahrt. Mittlerweile hat die Schifffahrt auf der Saale keine wirtschaftliche Bedeutung mehr. Entlang des Südufers führt ein beschaulicher Spazier- und Wanderweg, bei dem sich auch die Schleusentoranlagen gut betrachten lassen.

Entlang des Kanals gibt es drei Wehre mit zugehörigen Schleusen: an der Beuditzmühle, an der Brückenmühle und an der Herrenmühle.

Markwerben

Die grüne Ortschaft Markwerben befindet sich im Nordwesten von Weißenfels und liegt inmitten eines Landschaftsschutzgebietes.

Die Gegend um die heutige Ortschaft wurde schon in ur- und frühgeschichtlicher Zeit besiedelt. So barg man aus frühneolithischen Grabhügeln, die nahe der Salpeterhütte gefunden wurden, Keramikgefäße und Steingeräte, die etwa 7.000 Jahre alt sind. Im Hersfelder Zehntverzeichnis von 881 wird der Ort erstmals erwähnt. Ab 1231 kommt die Bezeichnung Marcwirbene und ab 1300 Martwerben vor. Der Ortsname soll aus dem Mittelhochdeutschen Wort market hervorgehen, was übersetzt Marktort oder Markthandel bedeutet. Seit 1749 setzt sich die heutige Schreibweise Markwerben durch.

Im 9. Jahrhundert wurde auf dem Gotthardsberg eine karolingische Burganlage namens Uuirbina mit einer Größe von 90 x 180 Metern errichtet. Die Burg diente als Grenzsicherung zwischen dem Sorbischen und dem Fränkischen Reich. Spätestens im 11. Jahrhundert wurde sie jedoch aufgegeben. In der Zeit des Bestehens der Burg hatten sich in ihrem Umfeld Bauern niedergelassen und eine Siedlung gegründet. Schon Ende des 12./ Anfang des 13. Jahrhunderts war aus der Siedlung ein Dorf mit eigener Kirche entstanden. Von dieser Kirche ist aus der Entstehungszeit nur noch der romanische Chorturm im Original erhalten. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert gab es im Ort zwei Rittergüter. Eines davon war eine Salpetersiederei. Das erste wurde 1231 von Rittern aus dem Geschlecht der Knuths erbaut, das zweite entstand erst im 14./15. Jahrhundert und wurde auch als Siedlerhof bezeichnet.

Sehenswürdigkeiten in Markwerben

  • Bergerturm (Aussichtsturm, erbaut 1881)
  • Gedenkstein für Albert Dose, Vorsitzender des ehemaligen Verschönerungsvereins (aufgestellt 1924)
  • Kirche mit romanischem Chorturm und barockem Schiff (1741)
  • Wohnhaus mit Sitznischenportal aus dem Jahr 1596, Hauptstraße 23
  • Geotop „Salpeterhütte“, Salpeterhütte 9
  • Angerartige Anlage mit schönen Häusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, Hauptstraße
  • ehemalige karolingische Burganlage aus dem 9. Jahrhundert

Die Markwerbener Schweiz

Nur der Name einer Kleingartenkolonie erinnert heute noch an die einst gern besuchte Markwerbener Schweiz. In den 1970er Jahren gegründet, erhielt die Sparte ihren Namen aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zu dem früheren Ausflugsgebiet. Das ist ein Höhenzug oberhalb der Saaleniederung, bei dem an einigen Stellen Buntsandstein zutage tritt, der von tiefen Hohlwegen durchzogen und von Wiesen und ehemaligen Weinberghängen gesäumt ist. Für dieses Areal tauchte wohl „zu Beginn des 20.Jahrhunderts“ die Bezeichnung Markwerbener Schweiz auf, die sich für das Jahr 1913 erstmals schriftlich nachweisen lässt. Vermutlich sei dieser Begriff vom Verschönerungsverein ins Leben gerufen worden, es könnte aber auch sein, dass eines der damaligen Lokale den Namen initiiert habe, wie Mike Sachse vom Verein für Markwerbener Geschichte berichtet. Zu jener Zeit stellten sich hauptsächlich Besucher aus dem nahen Weißenfels ein, die entweder über die Saalewiesen oder über den ebenso reizvollen Höllenweg kamen. Der 1885 gegründete  Verschönerungsverein legte sich mächtig ins Zeug, um den Ort zu einem Anziehungspunkt zu machen. Auf dem Höhenzug über dem Dorf wurde durch das Anpflanzen von Bäumen ein kleiner Park geschaffen. Wege wurden angelegt, ausgebaut sowie regelmäßig gepflegt und eine Vielzahl von Bänken aufgestellt, die teils einen herrlichen Blick über das Saaletal ermöglichten. Albert Dose war nachweislich ab 1898 Mitglied und ab 1905 Vorsitzender des Vereins.

Der Bergerturm in Markwerben

Stifter des Bergerturms war Christian Friedrich Berger, Landwirt und Pächter der örtlichen Ziegelei. Er ließ den 15 Meter hohen Turm 1881 auf seine Kosten hin errichten. Dem Stifter wurde unterstellt, er habe dort sein Geld versteckt. Dieses Gerücht kam 1929 auf, nachdem im März des Jahres, ein Teil des Turmes einstürzte und man dort in einer Kupferkapsel Hunderte Münzen gefunden habe. Dies brachte dem Turm auch die Bezeichnung Mäuseturm ein. Tatsache ist, dass der Turm nur gegen die Zahlung eines Entgeltes bestiegen werden durfte und diese Einnahmen der Schule in Markwerben gespendet wurden.

Als Teil der "Markwerbener Schweiz" bietet sich hier ein guter Blick flussaufwärts in die Saaleauen.

 

Gelateria "Café del Mar" - Am Herrenberg 2, 06667 Weißenfels - Wilkommen | Café del Mar

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Quellenangabe: Text und Bild sind zum Teil Auszüge aus Wikipedia und Internet