Genussvoll  🥘🍖😋 🍷durchs kleinste Gebirge Sachsens


Wanderplan
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14 km - Meißen-Boselweg-Römische Bosel-Boselgarten-AP Boselspitze-Gästehaus Boselspitze + Boselturm-AP Kleine Bosel-Kapitelholzsteig-Juchhöh-Weingut Ricco Hänsch-Weingut Mariaberg-Johanniskirche-Meißen


Das Spaargebirge und ihre Boseln

Das Spaargebirge liegt im sächsischen Landkreis Meißen im Landschaftsschutzgebiet Elbtal auf der nördlichen Elbseite zwischen dem Coswiger Stadtteil Sörnewitz im Südosten und den Meißner Stadtteilen Oberspaar im Nordwesten und Zaschendorf im Nordnordosten. Es gilt als kleinstes Gebirge Sachsens (etwa drei Kilometer lang und kaum 200 Meter breit), auch wenn es im eigentlichen Sinne kein Gebirge ist sondern ein Höhenzug. Der Name Bosel kommt aus dem Altslawischen und bedeutet so viel wie "Ort Gottes".

Die höchste Erhebung des Spaargebirges ist die auf dem Gebiet von Oberspaar gelegene 191,3 m ü. NHN hohe Karlshöhe mit dem südlich vorgelagerten Aussichtspunkt Juchhöh (183,7 m). Über den Höhenzug verläuft in etwa nord-südlicher Richtung der Boselweg bis zum Aussichtspunkt Deutsche Bosel (182 m), der etwa 80 Meter über dem Elbtal liegt und einen Ausblick in Richtung Dresden und bei guter Sicht bis in die Sächsische Schweiz bietet. Ein Wanderweg führt weiter bis zur im Südosten gelegenen Boselspitze.

Nordöstlich der Deutschen Bosel, getrennt durch ein Tal, befindet sich die niedrigere und wesentlich unbekanntere Römische Bosel (166,7 m ü. NHN).

Die beiden wichtigsten Aussichtspunkte sind die Juchhöh auf der Karlshöhe mit Blick Richtung Meißen und die Deutsche Bosel mit Blick Richtung Dresden und zur Sächsischen Schweiz. Von ihnen hat man wunderschöne Blicke über den Elbverlauf von Dresden bis Meißen, auf die linkselbischen Täler und das Sächsische Elbland zwischen Coswig, Weinböhla und Meißen. Auf der Bosel ist in den Sommermonaten der Besuch des Boselgartens empfehlenswert.

Vom Aussichtspunkt auf der Boselspitze hat man einen sehr schönen Blick auf das Elbtal im Südosten bis nach Dresden. Die Boselspitze befindet sich am südlichsten Punkt des Spaargebirges und liegt 93 m über der Elbe, oder 189 m über NN. Das erfährt man an einer Informationstafel kurz vor dem Aussichtspunkt selbst, der 1933 entstand. Das Aussichtsrondell und die Boselspitze befinden sich auf einem Felsen, der aus sehr hartem Biotitgranidiorit besteht und bis 1943 steinbruchsmäßig abgebaut wurde.


Quellenangabe: Text und Bild sind zum Teil Auszüge aus Wikipedia und Internet

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