Wir wandern durchs älteste und größte Biosphärenreservat von Deutschland


Treff: 08.40 Uhr - Leipzig, Hbf. vor dem Gleis 12


15 km - Kühnauer Park-Kühnauer See-Nixensumpf-Kirche Großkühnau-Schloss Großkühnau-Auenpfad und Elbwiesen-Aken-Hafen-Elektrizitätswerk-Kirche St. Marien-Rathaus-Marktplatzbrunnen-Nikolaikirche-Markt


Ein Schutzgebiet − fünf Länder

Das bundesländerübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe ist mit einer Gesamtfläche von rund 282.000 ha das größte im Binnenland gelegene Biosphärenreservat Deutschlands. Die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt haben Anteil an diesem Großschutzgebiet entlang der Elbe – dem zweitgrößten Fluss Deutschlands.

Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist Teil des UNESCO Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe. Es erstreckt sich in Sachsen-Anhalt über die Städte Lutherstadt-Wittenberg, Dessau-Roßlau, Magdeburg, Tangermünde, Havelberg 

Großkühnau - Die älteste Gemeinde in Anhalt

Der Landschaftspark Großkühnau ist die jüngste Anlage des Gartenreiches Dessau-Wörlitz (UNESCO-Welterbe). Der Kühnauer Park befindet sich in reizvoller Lage am Südufer des Kühnauer Sees. Ab 1805 gestaltet der Erbprinz Friedrich von Anhalt-Dessau (1769-1814) den Park um und greift auf ältere landschaftliche Strukturen zurück. Der langgestreckte schmale Garten wurde entlang des Kühnauer Sees mit seinen künstlichen Inseln angelegt Er bildet den westlichen Abschluss des »Gartenreiches«.

Schloss und Park von Großkühnau

Die heute zum Teil wieder restaurierten Partien mit den Obstanlagen und dem Weinberg lassen den originären Charakter des Gartens erkennen. Ein wichtiger point de vue der Anlage ist das auf einem Hügel gelegene, von Carlo Ignazio Pozzi (1766–1846) 1818–1820 erbaute Weinberg-Schlösschen. Hierbei handelt es sich um ein klassizistisches Bauwerk mit italienisierenden Formen.

Kleinarchitekturen und Plastiken vervollständigen das architektonische Bild des Gartens. In die Gestaltung sind ebenfalls das klassizistische Schloss Kühnau sowie die 1828–30 erbaute neoromanisch-byzantinische Kirche, die erste ihrer Art in Deutschland, eingebunden.

Aken - Die alte Schifferstadt an der Elbe

Am Südufer des malerischen Stroms Elbe, nur wenige Kilometer westlich von Dessau-Roßlau, liegt die Stadt Aken (Elbe) in einem ausgedehnten Tieflandgebiet. Von dichten Auenwäldern umgeben, bietet die Wasser- und Schifffahrtsstadt ein vielfältiges Programm für jeden Besucher.

In der Blütezeit der Flussschifffahrt galt Aken als die bedeutendste Schifferstadt an der Elbe. Auch heute werden im landesbedeutsamen Hafen tonnenschwere Lasten umgeschlagen. Die historische Altstadt mit ihren vielen kleinen, denkmalgeschützten Schiffer- und Fachwerkhäusern lädt zum Bummeln ein

Die schöne Altstadt wird geprägt durch mittelalterliche Stadtanlagen mit Toren und Türmen, einem parallel verlaufenden Straßennetz, typischen kleinen Schifferhäusern sowie verschiedenen, unter Denkmalschutz stehenden Fachwerkhäusern. Die Stadt wurde planmäßig als regelmäßiges Viereck angelegt, die Straßen verlaufen gerade und schneiden sich im rechten Winkel zueinander. Zwei Hauptstraßen durchqueren das Stadtgebiet. An ihrem Kreuzungspunkt liegt der Markt platz, der als Stadtzentrum von kleinen Scharren- und Fachwerkhäusern, alten Kastanien und jungen Ahornbäumen eingerahmt wird. Er wurde im Laufe der Jahrhunderte oftmals umgestaltet. 

Aken - St. Nikolai Kirche

Aken - Marktbrunnen

Naumann's Schuppen

Das Gebäude wurde in der Vergangenheit auf vielfältige Art und Weise von den Schiffern der Elbe genutzt. Der heutige Name "Naumann" stammt von einem ehemaligem Kohlehandel, der sich stadtseitig vor dem Gebäude befand.

In den letzten Jahren hat die Akener Gastronomen-Familie Schulz das Gebäude und die Außenanlagen aufwändig saniert und zu einem beliebten Ausflugslokal am Elberadweg entwickelt.

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