Eine Adventswanderung - Von der Landsberger Doppelkapelle  zur Niemberger Kirche


Sonntag, 06.Dezember.2026 - 2. Advent

Treff: 08.30 Uhr Leipzig, Hbf., am Querbahnsteig vor der Rolltreppe zu Tief


11 km - Landsberg-Doppelkapelle-Altstadt-Gützer Berg-Baggersee-Steinbruchsee-Schloss Wölls-Petersdorf-St. Nicolai Spickendorf-St. Ursula Niemberg (Weihnachtskonzert) -"Alte Brennerei" (Adventskaffee)-Niemberg


Die Burg Landsberg

Die Burg Landsberg ist der Rest einer Höhenburg auf einer Porphyrkuppe bei der Stadt Landsberg im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Von der ehemaligen Höhenburg, die heute Teil der Straße der Romanik ist, sind nur unwesentliche Mauerreste vorhanden. Bedeutend ist die kunsthistorisch wertvolle stauferzeitliche Doppelkapelle St. Crucis. Die Doppelkapelle oder auch Doppelkirche (im weiteren Sinne) ist ein Bauwerk mit zwei übereinander angeordneten gemeinsam genutzten Kulträumen bzw. Kapellen unterschiedlicher liturgischer Funktion. Meist befindet sich über einer Begräbniskapelle im Untergeschoss eine Feierkirche im Obergeschoss.

Wie ein romanischer Wohnturm thront die Doppelkapelle Sanctae Crucis heute auf einer Porphyrkuppe über der Stadt Landsberg. Sie kann auf eine mehr als 800 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Einstmals Burgkapelle der Residenzburg der Markgrafen der sächsischen Ostmark ist sie heutzutage markantester Zeuge der mittelalterlichen Geschichte Landsbergs. Sie wird als eine der größten erhaltenen Doppelkapellen bezeichnet. Fachleute setzen sie von ihrer Bedeutung sogar mit den kaiserlichen Doppelkapellen in den Burgen von Nürnberg und Eger gleich. Sowohl kunsthistorische als auch landesgeschichtliche Aspekte weisen darauf hin, dass die Doppelkapelle nicht gemeinsam mit der Burg um 1170, sondern frühestens um 1200 in der heutigen Form entstanden sein kann. 

Noch heute künden ausgereifte Schmuckformen und eine überwältigende Raumkomposition von Macht und Ansehen des Markgrafen Konrad von Landsberg (um 1160 - 1210), dem dieser Bau zugeschrieben wird.

Die Landsberger Doppelkapelle gehört als wahrhaftiges Kleinod der Romanik zu einer Auswahl von Bauwerken in Sachsen-Anhalt, die unter dem Oberbegriff "Straße der Romanik" verstärkt in den Blickpunkt des touristischen Interesses gerückt werden. Sie erfreut sich wachsender Beliebtheit und ist alljährlich Reiseziel tausender Besucher aus Nah und Fern. Als Teil der "Fürstenstraße der Wettiner" und Bauwerk am "Lutherweg" lockt sie immer neue Besucher an. Mit ihrem beeindruckenden Schnitzaltar aus der Zeit um 1525 gibt die Landsberger Doppelkapelle auch einen guten Einblick in die Zeit der Renaissance.

Das Dorfgemeinschaftshaus "Alte Brennerei"

Der Verein "Alte Brennerei Niemberg" e. V. engagiert sich für die kulturelle Belebung des Ortes, veranstaltet Konzerte und verschiedene Heimatfeste. Er betreibt das Dorfgemeinschaftshaus "Alte Brennerei", das zuvor umfassend wiederaufgebaut wurde. Im Obergeschoss befindet sich eine eigene Keramikwerkstatt. An das Gebäude schließt ein Park, der dank der Schüler- und Schulprojekte des Vereins zum attraktiven Skulpturenpark umgestaltet wurde. Ein Höhepunkt im Vereinsjahr ist das Parkfest mit Badewannenrennen.

Dorfgemeinschaftshaus "Alte Brennerei"


Quellenangabe: Text und Bild sind zum Teil Auszüge aus Wikipedia und Internet

Erstelle deine eigene Website mit Webador