Jena mal romantisch - Wandern auf dem Novalisweg
16 km - Jena-Unuversitätsklinikum-Drakensdorf-Goethepark-Novalisweg-Wöllmisse-Zöttnis-Schlöben- ehem. Wasserburg-Rabis-Kirche-Gutshof-Forwerk Fraitsch-Novalis Skulpturenweg-Drakensdorf- Jena-Universitätsklinikum
Termin: Sonntag, den 15. Februar 2026
Treff: 08.40 (!) Uhr Leipzig, Hbf., am Querbahnsteig vor dem Gleis 9
Abfahrt: 08.55 Uhr RE 15 (Saalfeld) .. 10.12 Uhr Jena ..
10.17 Uhr TRAM 1 (Lobeda-Ost) .. 08.56 Uhr Jena, Universitätsklinikum
Tarif: D-Ticket (63,- €) - Jeder selbst
Rückfahrt: 15.28 Uhr Jena, Universitätsklinikum TRAM 1 (Zwätzen) ..
15.48 Uhr Jena-Paradies, RE 15 (Leipzig) .. 17.01 Uhr an Leipzig - stl.
Optional: Verpflegung aus dem Rucksack - evtl. Cafe im Klinikum
Novalis in Jena
Zu den vielen namensträchtigen Persönlichkeiten wie Goethe, Schiller und Zeiss, die mit der Stadt Jena verbunden sind, gehört auch der Dichter Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Novalis“.
Der Frühromantiker beginnt 1790 sein Jurastudium in Jena, doch kehrt auch in den Folgejahren immer wieder im Familiendomizil in Schlöben ein. Zunächst stattet er seiner Verlobten Sophie von Kühn zahlreiche Besuche ab, dann treiben ihn vor allem künstlerische Beweggründe zurück in die Stadt. Novalis wird Teil der Jenaer Frühromantik-Bewegung und genießt die Gesellschaft zahlreicher Literaten und Philosophen, darunter Friedrich Schleiermacher, Ludwig Tieck und die Brüder Friedrich und August Schlegel.
Der „Novalisweg“, ausgewiesen durch Wanderschilder mit der blauen Blume, wurde erst jüngst von den fünf Künstlern Barbara Magdalena Neuhäuser, Immanuel Kraus, Gernot Ehrsam, Frank Mühlfriedel und Klaus Langmann mit eigens für den Weg entworfenen Skulpturen versehen, die den Dichter und seine Zeit in der Jenaer Region zelebrieren.
Vor allem lädt der Weg aber dazu ein, den Romantiker von einer neuen Seite kennen zu lernen und jene Facetten zu betrachten, die den meisten wohl noch unbekannt sind. So wurde Novalis zu Studienzeiten unter anderem als „Fritz der Flatterer“ bekannt – in Anlehnung an seine zahlreichen Liebschaften. Er neigte auch dazu, sich zu duellieren und zu schlagen. Die Informationstafeln befinden sich an den beiden Startpunkten des Weges.
Eigens für den Weg konzipierte Steinskulpturen der Thüringer Künstler, Barbara Magdalena Neuhäuser, Gernot Ehrsam, Immanuel Kraus, Klaus Langmann, Frank Mühlfriedel und der finnischen Bildhauerin Sanna Karlsson-Sutisna säumen als künstlerische Wegemarken den gut ausgeschilderten, sechs Kilometer langen Verlauf zwischen Jena-Drackendorf und Schlöben. Entstanden sind diese zwischen 2013 und 2015 in mehreren Bildhauersymposien und Kunstprojekten in Gröben, Schlöben und Jena zum Thema Novalis und die Jenaer Frühromantik
Der Goethepark - Ein idyllischer Park in Jena, der zum Verweilen und Entspannen einlädt
Die ca. 3 Hektar große Parkanlage in Jena-Drackendorf wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Englischer Landschaftsgarten angelegt. Besonders markant für den Goethepark sind zwei riesige Eichen, eine Blutbuche und ein auf der Anlage errichtetes Teehäuschen. Der Park wurde von Freiherr von Ziegesar veranlasst, dessen Tochter eine Freundschaft mit Goethe pflegte. Die Pläne für solch eine Grünanlage sollen von Goethe persönlich gekommen sein.
Schlöben am Fuße der Wöllmisse
Schlöben liegt in einer reizvollen Umgebung am Fuße des Höhenzugs der Wöllmisse aus Muschelkalk und der Taldörfern der Roda. Dieser Landschaftsraum ist seit mehr als 7000 Jahren besiedelt, wie umfangreiche Grabungen an jungsteinzeitlichen Siedlungen belegen. Urkundlich erwähnt wurde der Hauptort Schlöben erstmals 1190.
In der Ortslage findet man eine Niederungsburg im Tal neben der Straße. Der Innenbereich, der von einem Wassergraben geschützt wird, nennt man „Herrenhaus“ – also Gutshaus. Der noch heute sichtbare Rest der Bausubstanz geht auf die Erneuerung der Familie von Hardenberg nach dem Großbrand von 1736 zurück. Die Hardenbergs waren lange Besitzer der damaligen Anlage und der Dichter Novalis verbrachte hier mehrere Kindheitsjahre. Ein Heinrich von Schlöben wurde bei den Lobdeburgern erwähn
Quellenangabe: Text und Bild sind zum Teil Auszüge aus Wikipedia und Internet
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